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About

The work of Benita Mylius can be described as raw and powerful.

“My paintings and graphic works are about the vulnerability of buildings that have been erected by man, buildings that collapse, are demolished or destroyed. My work shows the power of nature, which overgrows any decay and my topic is destruction as well as the arising of new life in nature. It’s the reality that threatens us daily, the challenge of existing. Presently, l am painting the power of nature in a forest overgrowing everything that has existed and in my graphic work I am showing the elementary power of nature but human being stands in the center. "

 

 

 

Benita Mylius


In den Arbeiten von Benita Mylius geht es um Zerstörung sowie Wiederaufbau, das Entstehen neuen Lebens und die Regeneration der  Natur. Die Bilder sind eindringlich und geheimnisvoll, die Pinselführung kraftvoll und impulsiv. Es sind Aufnahmen von Phasen der Mutation: Danach ist nichts mehr wie es war. Das zerfallene Alte macht Platz für neue Keime.Schon in Mylius‘ früheren Werken ging es vor allem um den Kreislauf von Werden und Vergehen, der sich dem Betrachter offenbart. Es geht ihr darum,  das Bewusstsein davon in sich selbst und in anderen zu wecken und dieser Appell ist in ihren jüngsten Bildern noch eindringlicher. Dem Betrachter dieser Bilder wird bewusst, dass die Vernetzungen der Natur, etwa wie in Bäumen und Gestrüpp, vergängliche Dinge und Ereignisse verschlucken und neues Leben ermöglichen. Wir werden in geheimnisvolle Landschaften gelockt, die bei näherem Hinsehen noch nicht ihre vollständige Harmonie zurückerlangt haben, sondern hier und da noch gespenstische Relikte von Zerfall oder Zerstörung erahnen lassen.

Für die Arbeiten von 2015 kam die Inspiration vor allem aus Chatillon, wo verschrottete Fahrzeuge aus Kriegszeiten von der Natur überwuchert wurden. Benita Mylius weiß nicht nur auf unübertreffliche Weise diese Stimmung von Zeitabschnitten, die nicht mehr zurückzurufen sind, festzuhalten, sie malt sie auf eine scheinbar nachlässige, expressionistische Manier.Ihre Werke erinnernan die Jungen Wilden aus den 80er Jahren, Rainer Fetting oder Bernd Zimmer, wo zu jener Zeit alles wieder erlaubt war und mit frischem Schwung und neuer Triebkraft gemalt wurde.

„Die inspirierende Tatkraft, die Farbe impulsiv, aber nicht ohne Gefühl auf die Leinwand zu bringen, kann ich nicht abrufen. Manchmal muss ich Tage warten“. Das Ergebnis steht nie von vornherein fest. Dieser Vorgang ähnelt mehr einem Gefecht als der Schöpfung von Schönem. Es geht um eine Verwicklung der Künstlerin mit ihrem Werk, die beinahe körperlich ist. Dabei lassen die Bilderklassische Fachmannschaft erkennen, mit Kenntnis von Farbe, Form und Rhythmus. Sie erfüllen alle Normen von Ästhetik und Formalität. Und darum wird die Geschichte auch so eindringlich. Man spürt die Schönheit im Verfall und erahnt die Kraft des Neubeginns. Darüber geht das Werk von Benita Mylius.

Franz Rauch, Berlin